4th Day New York
 
Es ging ein letztes  Mal zum Frühstück ins gute alte Cafe Duke. Anschließend kauften wir Karten für das Musical „Phantom der Oper“. Wir haben sogar noch einigermaßen erschwingliche Plätze bekommen (76$ je Karte).
Nächster Punkt der Tagesordnung - und die war sehr eng geplant - war ein Besuch des Battery Parks, eine Parkanlage am Meer, in Westmanhatten, angrenzend an den Financel District. Von hier aus gehen die Fähren zu Freiheitsstatue rüber. Wir haben uns mit dem herrlichen Blick auf die Skyline zufrieden gegeben. Man muß ja nicht jede touristische Attraktion mitmachen. Und außerdem ist die Freiheitsstatue gar nicht so groß wie man immer vermutet, man kann sie sich ganz leicht greifen und in die Tasche stecken. Wir schlenderten an der Uferpromenade in der Sonne entlang, machten wieder eine kleine Pipipause im World Financel Center, in dem es heute von lauter krawatten-bestückten Hemdträgern wimmelte und bogen dann auf Höhe des Stadtteils Tribeca wieder in Manhattens Straßengetümmel ein.
Mit der Einsicht, dass man nicht alle Straßen new Yorks zu Fuß ablaufen kann und großeen Gefallen an der Subway gefunden,ging es mit eben solcher vom Süden Manhattens rauf gen Norden zum Lincoln Center (das liegt am südwestlichen Ende des Central Parks. Das Lincoln Center ist eine Ansammlung an verschiedensten Theater-, Kunst- und Musik-einrichtungen. Unter anderem beherbertg es die bekannte MET - die Oper von New York. leider hat man nicht viel gesehen, denn der ganze Komplex war mit Baugerüst eingekleidet. Wir liefen ca. 2 Blöcke nach Süden auf dem Broadway - zum Columbus Circle, einem großen Kreisverkehr der eine Luxusmall beherbergt und wie wir erfreulicherweise feststellten, einen riesigen Whole Food Market. Dies Supermarktkette hatten wir schon in San Francisco 2006 lieben gelernt.
Es war mittlerweile früher nachmittag und er kleine Hunger meldete sich und wurde größer, als wir durch das Lebensmittel und Deliangebot bummelten. Wir entschieden uns für Sushi, das wir nach Bezahlung genüslich in einem eigens dafür errichteten Speisebereich verdrückten.
Der Tag war noch nicht zu Ende und auf der Liste der ungesehenen Sehenswürdigkeiten stand als nächstes das berühmte Naturkundemuseum von New York, bekannt wegen seiner Dinosaurierausstellung. Also ab in die Subway und erstmal bis in die 125th Street, denn wir hatten eine Expressbahn erwischt, die weit über unser eigentliches Zeil hinaus sauste. Das Museum liegt in der 79th, direkt an der westlichen Grenze zum Central Park. Aber mirt unserem Wochenticket stiegen wir einfach in die nähchste Subway zurück.
Im Museum angekommen überlegten wir in der großen Eingangshalle mit ausgestellten Dinoskelett, ob wir uns Eintrittskarten zulegen sollen. Schließlich war es schon 16 Uhr und wir gehen auch sonst nicht ins Museum - nennt uns Banausen, aber uns waren die Eindrücke von New York wichtiger als die des Naturkundemuseums.
Wir wollten weiter in die 52th zum MoMa, Museum of Modern Art. Ich laß vor einiger Zeit, dass unser Wohnzimmerteppich „Stone“ dort in der Eingangs-halle liegt und das wollten wir fotografieren. Leider haben wir ihn nicht erblickt und Tickets wollten wir extra dafür auch nicht kaufen. Um einen kleinen Eindruck der Designvielfalt des MoMa´s zu bekommen, besuchten wir den dazugehörigen Designshop, der allerlei nützliches und unnützliches darbot, zu einem oftmals unverständlich hohem Preis.
Mit der Subway ging es weiter zum Madison Square Garden. Hier machten wir eine kleines Päuschen auf einer Parkbank und Simon wurde von einem Eichhörnchen besucht - es war so neugierig, was er da aus seinem Rucksack holte, das es ihm dabei mit den Vorderpfoten auf den Schoß krabbelte. Vom Madison Square Garden hat man übrigens einen herrlichen Blick aus das Empire Statebuilding und man kann dort ein dreieckiges Haus bewundern, das ich schon auf zahlreichen Postern gesehen habe.
Wir liefen den Broadway weiter nach Süden bis zum Union Square - eine Platz vieler junger Menschen, vor allem der Homosexuellenszene.
Es wurde jetzt höchste Zeit sich auf dem Heimweg zu machen, natürlich mit der Subway, denn für heute Abend stand das Musical noch auf dem Plan und wir wollten kurz verschnaufen und vorher etwas essen. Es gab Pizzastücke in einem kleinen italienischen, aber hoch frequentierten Büdchen, direkt am Time Square. Von dort zu Fuß in 3 Minuten zum Theater. Es war ein bis auf den letzten Platzt ausgebuchtes, stillvolles, altes Barock-Theater. Weniger von außen, dafür aber von Innen. Die Vorstellung war großartig, Simon sang den ganzen Abend lang noch „... the Phantom of the Opera is here...“
Erschöpft von den vielen Eindrücken des Tages vielen wir in unsere Betten um uns auf die Weiterfahrt durch die Neuenglandstaaten vorzubereiten.
 
 
eastcoast 2008
 
Montag, 6. Oktober 2008