5th Day New York - New London
 
Wir standen gegen 7 Uhr auf und packten unsere Sachen zusammen, die sich im Laufe der Zeit aus unseren Koffern den Weg in unser Hotelzimmer gesucht hatten. Um gleich loszukommen, verzichteten wir vorerst auf das Frühstück - das wollten wir unterwegs nachholen, für was gibt es die guten Foodexits auf den Highways?!
Also ging es mit der Subay  und schwerem Gepäck zur Herzt Autovermietung in die 55th Street. In der Tiefgarage stand er dann, unser Prius für die nächsten 2,5 Wochen. Aber wie fährt man ein Auto, das halb mit Strom, halb mit Benzin fährt? Warum hat das Auto einen Power-Knopf und muß man die Bremse zum anlassen treten oder nicht? Die Sachen galt es erstmal rauszufinden. Es dauerte also ein paar Versuchsminuten in der Tiefgarage, bis Simon sich dann in den New Yorker Straßenverkehr wagte. Aber ein Auto bleibt nun mal ein Auto, mir oder ohne Hybridantreib.
Wir fuhren den Broadway Richtung Süden ab, weiter über die Brookly Bridge nach Brookly/Quenns auf dem Highway 495 Richtung Long Island. Vom gefürchteten Verkehrschaos, vor dem jeder in New York warnt, merkten wir nichts und kamen sehr schnell voran.
Auf der # 27 ging es die Küste entlang, wo wir einen Stopp auf Fire Island Moses Beach einlegten um uns etwas die Beine zu vertreten und die frische Meeres- briese, gepaart mit der Stille des Strandes und der Weite des Meeres zu erleben - eine Wohltat nach dem Großstadtdschungel. Unser Spaziergang führte  uns bis zu einem  Leutturm und dann am Strand wieder zurück.
Mit dem Auto ging es dann weiter  bis zur Mastic Beach, einem weiteren Naturschutzgebiet auf Fire Island, mit tollem Strand und einem Memorial zum Gedenken des Unglücks des Fluges TWA 800. Die Verunglücktet, dessen Flugzeug an diesem Strand ins Meer stürzten hat man nie gefunden und so wurde ein Denkmal errichtet, als Ort zum Gedenken, vor allem für die Hinterbliebenen.
Wir sind bis an die Landspitze von Long Island gefahren - zum Mouhak Point - von dort sollte und eigentlich eine Fähre bis nach New London auf das Festland bringen. Aber leider gab es keine Fähre, bzw fährt um diese Jahreszeit keine mehr. Das war natürlich dumm - wir wollten nicht Long Island zurück fahren, das sind ca. 120 km. Es gab noch eine Möglichkeit - am Orient Point - und wir hofften, dass diese Fähre im Oktober noch auf das Festland übersetzt. Es wurde bereits dunkel und um zu dieser Autofähre zu gelangen mußten wir nochmal 40 mi fahen und mit 2 kleinen Fähren nach und von Shelter Island übersetzten.
Wir waren das letzte Auto, das am Orient Point ankam und hätte Simon nicht im Laufschritt Tickets für uns und das Auto gekauft, wäre die Fähre ohne uns abgefahren. So hatten wir nach dem Bangen 90 min Zeit, die Nacht auf dem Meer zu genießen, versüßt mit Tee und zwei leckeren Pumpkinmuffins - der erste Kontakt in diesem Urlaub mit diesen leckeren Gebäckstücken - weitere sollten folgen.
Unsere Unterkunft „Holiday Inn“ war schnell gefunden. Es lag direkt auf dem Gebiet einer Shopping Mal.
Die Internetrecherche verreit uns schnell, das sich in unmittelbarer Nähe zu und ein Taco Bell befand, darauf hatten wir uns schon den ganzen Urlaub gefreut. Leider kamen wir grade in dm Moment, es war ca. 22.00 Uhr, wo alles Essen aus war und es erst, laut der Verkäuferin, in 30 min wieder etwas zu essen gab. Doch unser Hunger war so groß, das wir dieses Vergnügen auf den nächsten Morgen verschoben und dafür lieber im Subway zu Abend aßen, der sich in dem Supermarkt neben unserem Hotel befand. Aber der war leider auch schon zu. Also kauften wir unsere Zutaten für eine Abendessen im Supermarkt, was sich als sehr lecker rausstellte -
Baguette, Ziegenstreichkäse, Tunfisch und frische Tomaten.
Mit vollen Bäuchen und müde von den unendlichen Eindrücke des Tages schliefen wir schell ein, das fiel auch nicht schwer, denn das Bett war riesig und sehr bequem...
 
 
eastcoast 2008
Dienstag, 7. Oktober 2008